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Der heilige Tarcisius PDF Drucken E-Mail

Schutzpatron der Messdiener: Der heilige Tarcisius Die wenigsten von uns haben je von ihm gehört, denn sein Gedenktag ist der 15. August. Die Kirche feiert an diesem Tag schon ein anderes Fest, nämlich "Mariä Himmelfahrt". So ist die Erinnerung an Tarcisius verblasst. Noch heute aber kann er ein Vorbild sein für die Botschaft Jesu einzustehen. Mit letzter Sicherheit kann über den heiligen Tarcisius nichts gesagt werden. Es heißt, er sei ein junger Mann gewesen, der im 3. Jahrhundert in Rom lebte. Dort gehörte er zur kleinen Schar der verfolgten Christen. Diese mussten sich heimlich treffen und feierten ihre Gottesdienste in den unterirdischen Gräbern vor der Stadt, den Katakomben. Die Legende erzählt: Tarcisius war einmal von der Gemeinde beauftragt den Kranken die Eucharistie zu bringen. Er verbarg sie unter seinem Gewand. Auf der Straße wurde er von Heiden angepöbelt, was er denn da zu verstecken hätte. Tarcisius wollte den neugierigen Leuten nicht sein kostbares Gut zeigen. Da wurden diese frech und bedrängten ihn. Tarcisius konnte in der Not die Eucharistie noch schnell essen, da erschlugen ihn schon die Heiden mit Knüppeln und Steinen. Tarcisius ist für seinen Glauben gestorben. Er gehört zur Gruppe der Märtyrer. Sein Grab befindet sich in der Calixtus-Katakombe an der Via Appia Antica in Rom. Dargestellt wird der junge Heilige als Diakon mit Palme, Steinen und Hostie. Weil Tarcisius im Auftrag der Gemeinde unterwegs war, gilt er als Schutzpatron der Messdiener.